Geschichte des Gelsenkirchener Bach-Chores

 

Der Bach-Chor hat seine Heimat in der evangelischen Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Heßler. Hier gestaltet er regelmäßig Gottesdienste und große Feste mit Motetten und Kantaten. Der Chor pflegt darüber hinaus eine rege Konzerttätigkeit mit vier bis fünf Konzerten im Jahr, nicht nur an seinem Standort in Heßler, er wird auch häufig zu Gastkonzerten eingeladen. Der Name "Gelsenkirchener Bach-Chor" wurde dem Chor 2002 von den Mitgliedern der Gelsenkirchener Kantorei und Chorleiter Lothar Trawny neu gegeben, nachdem der Name "Gelsenkirchener Kantorei" nicht mehr benutzt werden sollte.

 

Trawny setzt nach wie vor, z.B. durch die Aufführungspraxis mit historischen Instrumenten musikalische Akzente, die weit über die Stadtgrenzen hinaus gehen. Durch über Jahre hin fortgesetzte Jugendarbeit konnte der Bach-Chor immer wieder mit jungen Stimmen besetzt werden.

Zum breit gefächerten Repertoire des Bach-Chores gehören Messvertonungen und weltliche und geistliche a-cappella-Werke aus sämtlichen Stilepochen vom ausgehenden Mittelalter (14. Jahrhundert) bis hin zur Gegenwart: Die Marienvesper von Claudio Monteverdi, die h-Moll-Messe, Passionen und Motetten von Bach, Oratorien von Händel, geistliche Werke der Klassik und Romantik (Mozart, Mendelssohn, Verdi) sowie des 20. Jahrhunderts (Frank Martin, Benjamin Britten, Arvo Pärt)  (siehe Repertoireliste).